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Eine fundierte Ausbildung und Bildung der Menschen im Land Nordrhein-Westfalen ist ein wichtiger Faktor für unsere Zukunft. Auch das Bildungswesen hat die Aufgabe, dazu beizutragen, soziale Gerechtigkeit zu schaffen und die Menschen auf die Erfordernisse des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels so vorzubereiten, dass sie über die notwendigen Kompetenzen verfügen, um im beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Bereich bestehen zu können.
Bürgerinnen und Bürger, die die notwendige Unterstützung durch alle Bildungspartner erfahren, tragen auch zur Sicherung des wirtschaftlichen Erfolges dieses Bundeslandes und des Wirtschaftsstandortes im internationalen Vergleich bei und erhalten Entwicklungschancen, die sie in die Lage versetzen, eigeninitiativ und selbstverantwortlich ihr Leben zu gestalten und sich an gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen zu beteiligen.
Die gemeinsame Verantwortung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Kommunen für das Schul- und Bildungswesen soll mit allen relevanten Partnern weiter ausgebaut und vertieft werden. Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht dabei die Verbesserung der Lern- und Lebenschancen aller Kinder und Jugendlichen.
Die Regionalen Bildungsnetzwerke sollen es ermöglichen, alle an Bildung beteiligten Akteure einzubeziehen, um bereits vorhandene Ressourcen optimal nutzen und miteinander vernetzen zu können.
Damit guter Unterricht in den Bildungsregionen gelingen kann, bedarf es vielfältiger gemeinsam aufeinander abgestimmter Anstrengungen auf den unterschiedlichsten Ebenen. Ebenso wichtig wie das Engagement der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und der Schulleitungen in den Schulen ist die Zusammenarbeit aller Bildungsakteure vor Ort, um eine effektive Unterstützung der Schulen zu sichern.
Dies setzt in weit höherem Maße als dies bisher der Fall war, die Kooperation von Schulen untereinander voraus, aber auch mit anderen gesellschaftlichen und staatlichen Bereichen wie Wirtschaft, Arbeitsverwaltung, Jugendhilfe, Kultureinrichtungen usw., um eine breite und differenzierte Infrastruktur auch weiterhin sicherzustellen (horizontale Vernetzung). Zum anderen macht es auch eine bessere Abstimmung der verschiedenen Stufen des Bildungswesens untereinander nötig (vertikale Vernetzung). So haben die einzelnen Bildungsstufen neben ihren jeweiligen eigenständigen Aufgaben auch die Voraussetzungen für einen besseren Übergang der Lernenden zu weiteren Lernprozessen sowohl in institutionalisierter als auch in offener, informeller Form zu schaffen.
Das gemeinsame Anliegen der Vertragsparteien liegt in dem Auf- und Ausbau regionaler Bildungsnetzwerke,
um die Unterstützungs- und Beratungssysteme vor Ort effizient und
nachhaltig im Dienst der Kinder und Jugendlichen nutzen zu können.
Die
Regionalen Bildungsnetzwerke werden als institutionell übergreifende
Organisationsformen von Schulträgern, Schulen, Schulaufsicht und
weiteren Institutionen verstanden, die sich mit schulischer und
beruflicher Bildung befassen bzw. einen Bildungsauftrag haben.
Sie
ermöglichen Lernortkooperationen und unterstützen zahlreiche Funktionen
in Bezug auf bildungspolitische, arbeitsmarktpolitische und
sozialpolitische Frage- und Problemstellungen, wie z.B. Ermittlung der
regionalen schulischen und außerschulischen Aus- und
Weiterbildungsbedarfe, Förderung der Zusammenarbeit der verschiedenen
Bildungsträger der Region, Verbesserung der Transparenz des
Bildungsangebots in der Region, Entwicklung innovativer und nachhaltiger
Förder- und Bildungskonzepte in der Region u.v.a.
Der Kreis Höxter hat sich zum Ziel gesetzt, die Lern- und Lebenschancen aller Kinder und Jugendlichen in der Region optimal zu gestalten.
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