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Grundschulalltag

Lerninhalte

"Die Grundschule hat den Auftrag, alle Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Es geht dabei vor allem darum, Wissenserwerb zu ermöglichen, Verstehen anzubahnen, Interessen zu entwickeln, soziale Verhaltensweisen sowie musische und praktische Fähigkeiten zu fördern und Werthaltungen aufzubauen."
(Lehrplan für die grundschule NRW)

So lernt Ihr Kind einiges, was Sie auf den ersten Blick gar nicht greifen oder sehen können. Anfangs liegt der Schwerpunkt auf dem Erlernen von Arbeitstechniken. Inhaltlich regelt der "Lehrplan für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen", was ein Schulkind im jeweiligen Schuljahr lernen soll. Die ersten beiden Schuljahre sind dabei zu einer Einheit zusammengefasst, um die individuellen Lernfortschritte und das Lerntempo des Einzelnen optimal berüchsichtigen zu können.

Bis zum Ende der zweiten Klasse lernt Ihr Kind kleine Texte sinnentnehmend zu lesen und selbst zu verfassen. Ihr Kind lernt den Zahlenraum bis 100 und kann darin einfache Aufgaben der Grundrechenarten rechnen. Ab dem zweiten Halbjahr der ersten Klasse werden die Kinder in Nordrhein-Westfalen an die neue Sprache Englisch herangeführt. Dabei stehen Spiele, Lieder und gemeinsames Erfahren der Sprache im Vordergrund.

Leistungsbewertung

Das erste Zeugnis erhalten die Kinder am Ende der ersten Klasse. Es besteht nicht aus den üblichen Noten, sondern enthält einen Bericht über das Arbeits- und Lernverhalten sowie das Sozialverhalten. Der Klassenlehrer beschreibt Lernstand und Lernfortschritt des Kindes und legt dar, wie und in welchen Bereichen das Kind weiter gefördert werden kann.

Lernzielkontrollen im Schuljahresverlauf bleiben ebenfalls unbenotet. Stattdessen führen die Lehrkräfte für jedes Kind einen Beobachtungbogen zum Sozial-, Lern- und Arbeitsverhalten und zu den einzelnen Fächern, der eine wichtige Grundlage der Beratung in Elterngesprächen darstellt.

Hausaufgaben

Hausaufgaben dienen der Vertiefung und Übung des gelernten Stoffes. Sie können mündlich, schriftlich oder praktisch zu bearbeiten sein und geben der Lehrkraft die Möglichkeit, das Wissen der Kinder zu überprüfen und eventuelle Probleme aufzudecken, um anschließend darauf reagieren zu können. In der Regel geht man in der ersten Klasse davon aus, dass täglich etwa 30 Minuten Zeit für die Hausaufgaben geplant werden sollten.

 

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