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Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft

foto staerkepunkte katIm Jahr 2008 hat der Kreis Höxter in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und der Bundesagentur für Arbeit das Projekt "komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft" in einem Pilotdurchgang getestet.

Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie beteiligten Projektpartnern aus den Bereichen der Beratung sowie Aus- und Weiterbildung wird das Projekt seitdem jährlich angeboten.

logo komm auf tour

Das Projekt "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" setzt neue Impulse, Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei dem Entdecken ihrer Stärken und Interessen zu unterstützen. Zielgruppe sind dabei vorrangig Haupt- und Förderschüler der Jahrgangsstufe 7/8. Das in dieser Form bundesweit einzigartige Angebot verbindet geschlechtersensibel die persönliche Auseinandersetzung des Ausbildungs- mit dem Lebensweg.

foto zeittunnel kat

Im Mittelpunkt steht ein 500 m² großer Erlebnisparcours. Der Ansatz, Jugendliche über Spielstationen an ihren persönlichen Ausbildungs- und Lebensweg heranzuführen, ist neu. Das Durchlaufen der Parcoursstationen animiert die Schülerinnen/Schüler, sich mit Spaß, unverkrampft und angstfrei mit zentralen Aspekten der Berufsorientierung und Lebensplanung auseinander zu setzen.

An den Stationen wählen die Jugendlichen vorbereitete Aufgaben, die sie einzeln bzw. in kleinen Gruppen lösen. Die vielfältigen Aufgaben entstammen zumeist dem Lebensalltag, erfordern praktisch anzupacken, Fantasie, mit Geld/Zahlen umzugehen, einen grünen bzw. tierischen Daumen, zu beraten, zu verkaufen oder zu handeln, Ordnung zu machen/zu organisieren und/oder anderen Menschen unterstützend zu helfen. Für die Wahl jeder Aufgabe und die unterschiedlichen mit ihr verbundenen Anforderungen vergibt die Moderation mehrere unterschiedliche Stärkepunkte.

Je nachdem, welche Stärkepunkte die Jugendlichen an den Stationen gesammelt haben, informieren sie sich nach Durchlauf aller Stationen im Parcours an sieben Stärkeschränken, welche beruflichen Möglichkeiten auf sie warten könnten – nicht müssen.

Zum Abschluss treffen die vier Gruppen unter dem Lebensmobilé wieder aufeinander. Je nachdem, zu welchen Stärken die Jugendlichen die meisten Punkte gesammelt haben, gehen sie zu ihrem "betreuten" Schrank. Da die Stärken mit Berufsfeldern verbunden sind, entdecken die Jugendlichen über die eingebauten Gegenstände in den Schränken auch, welche beruflichen Möglichkeiten auf sie warten könnten.

Fotostrecke enthält 19 Bilder.
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  • Der Schirmherr des Projekts Landrat Friedhelm Spieker eröffnet das Projekt und den Erlebnisparcours.
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    Der Schirmherr des Projekts Landrat Friedhelm Spieker eröffnet das Projekt und den Erlebnisparcours.

  • Landrat Friedhelm Spieker steht den Jugendlichen Rede und Antwort und gibt ihnen einige Tipps für ihre "Reise in die Zukunft".
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    Landrat Friedhelm Spieker steht den Jugendlichen Rede und Antwort und gibt ihnen einige Tipps für ihre "Reise in die Zukunft".

  • "Futura" heißt die Jugendlichen im Erlebnisparcours willkommen und erläutert ihnen, was sie alles erwartet. Dabei stellt sie heraus, dass es um die individuellen Vorstellungen jedes einzelnen Jugendlichen gehen wird.
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    "Futura" heißt die Jugendlichen im Erlebnisparcours willkommen und erläutert ihnen, was sie alles erwartet. Dabei stellt sie heraus, dass es um die individuellen Vorstellungen jedes einzelnen Jugendlichen gehen wird.

  • Auf der Bühne entwickeln die Jugendlichen gemeinsam zu Themen wie "Bewerbungsgespräch" oder "Kino oder krankes Kind" spontan ein Rollenspiel und zeigen ihre darstellenden Talente.
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    Auf der Bühne entwickeln die Jugendlichen gemeinsam zu Themen wie "Bewerbungsgespräch" oder "Kino oder krankes Kind" spontan ein Rollenspiel und zeigen ihre darstellenden Talente.

  • Die Jugendlichen verfoglen gespannt die Darstellung auf der Bühne.
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    Die Jugendlichen verfoglen gespannt die Darstellung auf der Bühne.

  • Im Zeittunel gestalten die Jugendlichen mit Unterstützung eines Moderators Lebens- und Arbeitswelten in Gegenwart und Zukunft.
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    Im Zeittunel gestalten die Jugendlichen mit Unterstützung eines Moderators Lebens- und Arbeitswelten in Gegenwart und Zukunft.

  • Die Jugendlichen diskutieren im Zeittunnel geschlechter untypische Berufsbilder.
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    Die Jugendlichen diskutieren im Zeittunnel geschlechter untypische Berufsbilder.

  • Im Labyrinth soll die Orientierung für den eigenen Lebensweg gefunden werden. Ebenfalls steht hier das Geben und die Annahme von Hilfen im Vordergrund.
Es muss Vertrauen vorhanden sein, um sich blind durch das Labyrinth führen zu lassen.
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    Im Labyrinth soll die Orientierung für den eigenen Lebensweg gefunden werden. Ebenfalls steht hier das Geben und die Annahme von Hilfen im Vordergrund. Es muss Vertrauen vorhanden sein, um sich blind durch das Labyrinth führen zu lassen.

  • Diese Schülerinnen setzen sich im Labyrinth konzentriert mit einer Aufgabe zur Lebensplanung auseinander.
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    Diese Schülerinnen setzen sich im Labyrinth konzentriert mit einer Aufgabe zur Lebensplanung auseinander.

  • Diese Jugendlichen haben sich ein Periskop gebaut und mit dessen Hilfe den Weg aus dem Labyrinth gefunden.
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    Diese Jugendlichen haben sich ein Periskop gebaut und mit dessen Hilfe den Weg aus dem Labyrinth gefunden.

  • Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Stärken der Jugendlichen. Diese werden mit Aufklebern symbolisiert, welche die Jugendlichen während des Parcoursdurchlaufs durch ihre Reisebegleitungen für ihre Leistungen erhalten.
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    Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Stärken der Jugendlichen. Diese werden mit Aufklebern symbolisiert, welche die Jugendlichen während des Parcoursdurchlaufs durch ihre Reisebegleitungen für ihre Leistungen erhalten.

  • Die "Sturmfreie Bude" gilt es wieder in Ordnung zu bringen. Dazu zählt auch das Betten machen.
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    Die "Sturmfreie Bude" gilt es wieder in Ordnung zu bringen. Dazu zählt auch das Betten machen.

  • Jungs können bei dieser Aufgabe ihre kreative Seite zeigen.
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    Jungs können bei dieser Aufgabe ihre kreative Seite zeigen.

  • Bei diesem Spiel ordnen die Jugendlichen jedem Tier sein Futter zu.
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    Bei diesem Spiel ordnen die Jugendlichen jedem Tier sein Futter zu.

  • Ist Salat ein Gemüse? Wächst Obst immer an Bäumen? Die Jugendlichen zeigen hier ihren "Grünen Daumen" und ordnen Pflanzen nach verschiedenen Arten.
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    Ist Salat ein Gemüse? Wächst Obst immer an Bäumen? Die Jugendlichen zeigen hier ihren "Grünen Daumen" und ordnen Pflanzen nach verschiedenen Arten.

  • Handwerkliches Geschick spielt im Erlebnisparcours eine große Rolle, wie z.B. beim Bau eines Rohrsystems.
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    Handwerkliches Geschick spielt im Erlebnisparcours eine große Rolle, wie z.B. beim Bau eines Rohrsystems.

  • Nachdem alle Erlebnisstationen durchlaufen wurden, treffen sich die Jugendlichen im Terminal II und diskutieren mit "Futura" ihre Erlebnisse des Tages und ihre Pläne für die Zukunft.
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    Nachdem alle Erlebnisstationen durchlaufen wurden, treffen sich die Jugendlichen im Terminal II und diskutieren mit "Futura" ihre Erlebnisse des Tages und ihre Pläne für die Zukunft.

  • Während die Jugendlichen im Erlebnisparcours ihre Stärken entdecken, tauschen sich die begleitenden Lehrkräfte über die Themenfelder Berufsorientierung und Lebensplanung an den Schulen aus. Dabei erhalten sie Unterstützung von Vertretern verschiedener lokaler Beratungsinstitutionen.
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    Während die Jugendlichen im Erlebnisparcours ihre Stärken entdecken, tauschen sich die begleitenden Lehrkräfte über die Themenfelder Berufsorientierung und Lebensplanung an den Schulen aus. Dabei erhalten sie Unterstützung von Vertretern verschiedener lokaler Beratungsinstitutionen.

  • Die Lehrkräfte erhalten dabei zahlreiche Materialien für die weitere Arbeit in den Schulen.
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    Die Lehrkräfte erhalten dabei zahlreiche Materialien für die weitere Arbeit in den Schulen.

Alle Jugendlichen können auch zu den anderen Stärkeschränken wechseln. Die Moderation motiviert die Schülerinnen/Schüler zu prüfen, ob die spielerisch entdeckten Stärken mit ihrer Selbsteinschätzung übereinstimmen: "Arbeite ich überhaupt gern mit meinen Händen? Hab ich's wirklich mit Zahlen? Rede ich gerne und berate ich gut? Bin ich ein Ordnungsmensch? Kann ich mich gut um Menschen kümmern? Hab ich den tierisch-grünen Daumen? Oder sprühe ich vor Fantasie?"

Die Botschaft lautet: "Finde heraus, was dich interessiert. Du kannst mehr, als du bislang weißt. Probier aus, was dir Spaß macht, zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum."

 

foto buehne kat

Stärken-Berufsfeld-Info

Am Parcours-Infopunkt liegen sieben Infoblätter für die Schülerinnen/Schüler zum Mitnehmen bereit. Kurz und knapp charakterisieren diese die sieben Stärkepunkte und verbinden sie mit möglichen Ausbildungsberufen bei Erreichen des Sekundarabschlusses. Ausbildende Betriebe können sich mit ihrem Ausbildungsangebot präsentieren.

Ausbildende Betriebe können sich mit ihrem Angebot in den Parcours gerne praktisch und lebensnah integrieren. Das "komm auf Tour-Logbuch" im Hosentaschenformat unterstützt die Jugendlichen interaktiv, auch nach dem Parcoursbesuch am Thema zu bleiben. Es stellt den ersten Baustein des Berufswahlpasses o.ä. Angebote dar.

Die Lehrkräfte sind über einen vorbereitenden Workshop und ein methodische Begleitheft aktiv eingebunden, um eine Vor- und nachhaltige Nachbereitung des Parcoursbesuchs zu garantieren. Im Parcours werden sie im Lehrkräfte-Service betreut.

Die Eltern sind über einen mehrsprachigen Elternbrief mit den Lehrerinnen und Lehrern zu einem handlungsorientierten Abend in den Parcours eingeladen. Die Kommunikation zwischen Eltern und ihren Kindern regt eine zusätzliche Spielkarte an, mit der Eltern ihrer Tochter/ ihrem Sohn zuhause eine Rückmeldung zur Einschätzung der individuellen Stärken und den mit ihnen verbundenen Berufsfeldern geben.

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Aktuell

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